You are here

Nachsorge

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach der Nierentransplantation

Die Termine für die ersten Nachuntersuchungen und Labortests werden in der Regel bereits vor der Entlassung aus der Klinik festgelegt. Ihr Arzt im Transplantationszentrum wird Ihnen erklären, wann und wo die Kontrolluntersuchungen stattfinden werden und was Sie eventuell in Ihren wöchentlichen Aufzeichnungen festhalten müssen.

Außerdem erhalten Sie genaue Anweisungen zur Einnahme von Medikamenten, zur Ernährung und zu allen anderen Punkten, die für Ihre Gesundheit entscheidend sind.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus werden im Normalfall die Kontrolluntersuchungen in der Ambulanz des Transplantations- oder des Dialysezentrums durchgeführt. Auch der Nephrologe und der Hausarzt sind in die Nachsorge eingebunden.

Da bei den Nachsorgeuntersuchungen immer Blut- und/oder Urinproben genommen werden, sollte vorab geklärt werden, ob ein nüchternes Erscheinen wichtig ist und welche Medikamente vor der Untersuchung eingenommen werden dürfen, da dies Einfluss auf die Ergebnisse haben kann.

Die Basisnachsorge nach der Transplantation erfolgt durch Sie als Patient. Dazu gehören besonders in der Anfangsphase die regelmäßige Messung und Dokumentation von:

  • morgendlichem Körpergewicht
  • täglicher Urinmenge und Blutdruck
  • Darüber hinaus sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durch den betreuenden Arzt erforderlich, anfangs häufiger, später etwas seltener.

Zur Nachsorgeuntersuchung gehören:

  • Kontrolle der Nierenfunktion (Kreatinin, Harnstoff im Serum)
  • Kontrolle des Blutbildes
  • Kontrolle der immunsuppressiven Therapie
  • Urinuntersuchung auf Blut, Eiweiß und Infektionszeichen
  • Blutdruckmessung und -einstellung
  • evtl. Ultraschalluntersuchung des Transplantats
 
Weiter